Ruhrtriennale 2011

Nach Judentum und Islam lag der Fokus der Ruhrtriennale 2011 auf dem Buddhismus. Seit 2002 ist die Ruhrtriennale das führende internationale Kulturfestival im Ruhrgebiet. An dutzenden Spielorten im ganzen Ruhrgebiet finden Tanz, Theater und andere Kunst statt. Stage Kinetik begleitet die Veranstaltungen seit Jahren und sorgte auch 2011 wieder mit der passenden Bewegungstechnologie dafür, dass die Zuschauer sich während des  sechswöchigen Events komplett auf die Kultur einlassen konnten.

Hydraulikbühne, EHB-Schienensystem für den Mond, Rollbildleinwänd als variablen Horizont

Eröffnet wurde die Ruhrtriennale 2011 von Richard Wagners Oper "Tristan und Isolde" - es ist das Stück Wagners, das starke Rückbezüge zum Buddhismus enthält. Auch hier übernahm Stage Kinetik federführend die Ausrichtung wichtiger kinetischer Elemente.

Herzstück der Inszenierung war eine Hydraulikbühne (25 Meter breit und 8 Meter tief), die über 4 Zylinder in 2 Achsen, sowohl längs als auch quer, kipp- und fahrbar war. Die Antriebe standen auf Zwillingsreifen mit 40 Zentimetern Durchmessern. Die Gehäuse waren 1,5 x 1,5 Meter in der Grundfläche groß und ca. 1 Meter hoch. Jedes dieser Gehäuse wog 970 Kilogramm. Die Bühnenkonstruktion hatte ein Gewicht von ca. 14 Tonnen. An einem Flugwerk, welches an einer EHB-Schiene geführt wurde, wurde eine Kugel (Durchmesser: 2 Meter) angehängt, die in der Inszenierung den Mond darstellte, der von innen mit einem Projektor bestrahlt wurde. Eine in der Bühnentiefe verfahrbare Rollbildleinwand sorgte für einen variablen Horizont.

Über der Hydraulikbühne schwebte ein Plafond in der gleichen Größe wie die Bühne und wurde von 4 an Schienen hängenden Kettenzügen gehalten. Die Kettenzüge sorgten für eine gespiegelte Bewegung der Bühne an der Decke.

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